Leseprobe vorgelesen

Geschrieben am - 18.11.2009 08:23

Etwas versteckt gibt es auf dieser Seite einen Neuzugang. Auf der Leipziger Buchmesse 2008 gab es ein Konzert von Eric Fish, bei dem ich nicht nur die Gelegenheit hatte zwei Lieder mit ihm zu singen, ich durfte auch etwas aus "inniglich" lesen. Dieser Auftritt ist gefilmt worden. Nach langem Hin und Her kann man sich hier nun unter Werke/Pressestimmen und Video etwas vorlesen lassen.

Viel Spaß damit!

<°)))><

Geschrieben am - 21.09.2009 21:21

Tja, da hat mir mein Webmaster nun doch den virtuellen Scheuerlappen gereicht. Troll hin Troll her - eine Weile fand ich es echt lustig, als noch auf subtile Weise provoziert wurde. Man kann sich auch gern kritisch über ein iPhone auf der Startseite äußern, wenn man nichts Besseres zu tun hat - kein Problem. Auch Witze über's Bodenski fahren sind sehr, sehr lustig. Aber fünf Mal hintereinander einfach nur "Schwein" in ein Gästebuch zu schreiben, ist auch für einen Troll ein zu niedriges Niveau.
Ich kann nur wiederholen, dass ich mit Kritik an sich kein Problem habe, sie muss nicht einmal konstruktiv sein. Eine Äußerung jedoch, die sich allein auf der Ebene grundlegender Körperfunktionen bewegt, fällt wohl kaum unter die Redefreiheit. Aus Flatulenzen werden nun einmal keine Lieder.
Nun gut, es ist meine Webseite und so spiele ich nun den deus ex machina wider Willen und putze von Zeit zu Zeit die Klotür, damit die Leute, die hier ernsthaft etwas reinschreiben wollen, ihre Beiträge auch später noch finden. Einige Einträge, die sich mit der Situation im Gästebuch befassten, wirken nach dem Löschen der Troll-Post nun etwas überspannt, aber im Zusammenhang mit diesem Beitrag und dem vorhergehenden erklärt sich das wohl.

In "Der kleine Hobbit" werden die Trolle übrigens zu Stein, nachdem sie vom Sonnenlicht getroffen wurden. Geht mal raus zum spielen!

Virtuelle Klotür

Geschrieben am - 18.06.2009 14:12

Ich werde in letzter Zeit häufiger auf die Entwicklung in meinem Gästebuch angesprochen. Natürlich lese ich die Einträge auch. Aber mal ganz ehrlich: Soll ich mich darüber aufregen? Das Internet ist eine riesige virtuelle Klotür, an die jeder etwas schmieren darf. Anonym und unzensiert. Das ist nun einmal ein Teil der Demokratie, die es auszuhalten gilt, wenn man alle Vorteile der freien Meinungsäußerung in Anspruch nehmen möchte. Natürlich wäre es ein leichtes, den virtuellen Scheuerlappen zu nehmen und den ganzen Schmutz wegzuputzen. Unvergessen in diesem Zusammenhang die Reinigungskraft der Kunstakademie Düsseldorf, die 1986 ein Kunstwerk von Joseph Beuys, die Fettecke, einfach wegwischte. Was also, wenn die Schmierereien in meinem Gästebuch wohlüberlegte Provokationen von Internetkünstlern wären? Die Avantgarde einer neuen Bewegung, die Jungen Wilden des Cyberspace zu Gast auf meiner Webseite? Ich kann nur sagen, dass ich sowohl mit meiner Sozialisation in der DDR, in der ich 24 Jahre gelebt habe, als auch mit meinem derzeitigen Beruf als Musiker und Texter im Reinen bin. Ich bin ein zufriedener Mensch und es ist mir vollkommen wurscht, ob meine virtuelle Klotür beschmiert oder veredelt wird. Ich stehe im einen wie im anderen Fall darüber und sehe schmunzelnd zu, wie sich die Geister die ich rief an meiner Seite abarbeiten. Danke für Eure Mühe und Eure Aufmerksamkeit.

Autorenschule Berlin

Geschrieben am - 18.04.2009 16:15

In Berlin wurde vor einiger Zeit eine freie kulturelle Einrichtung gegründet: ARSFORUM - Die Autorenschule. Ich habe dort ein paar Leute kennen gelernt und war auch Gast bei der Eröffnung. Natürlich lag es nahe, dass man mich fragte, ob ich dort auch einmal als Dozent arbeiten möchte. Da mich eigentlich alles interessiert, was eine Herausforderung für mich darstellt, habe ich zugesagt, dort einmal einen Wochenendkurs über das Schreiben von Texten zu geben. Das wird nun am 20. und 21.06.09 geschehen. Wer Lust hat, sich darüber näher zu informieren, kann sich auf der Webseite http://www.arsforum.de schlau machen. Da findet man alles, was es noch zu wissen gilt. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich diese Geschichte entwickeln wird.

Rocklabor

Geschrieben am - 18.03.2009 12:41

Hallo Leute,

mit großen Schritten rückt die Veröffentlichung des neuen Albums "Kreuzfeuer" näher und auch wenn es nicht die vordringliche Aufgabe dieser Seite ist, diesen Countdown herunter zu zählen, so möchte ich Euch dennoch eine Sendung ans Herz legen, die die Wartezeit etwas verkürzen könnte.
Am Montag, den 23.03.09 bin ich wieder einmal im Rocklabor von Ina zu Gast und wir werden komfortable 2 Stunden Zeit haben, um über das neue Album zu sprechen und etliche der neuen Songs zu hören. Sicherlich wird es auch die eine oder andere Frage zu den Texten geben, ich bringe eigene Lieblingsmusik mit und wenn mich der Teufel reitet, singe ich vielleicht auch noch ein Lied zur Gitarre.

Das Rocklabor ist zu hören: von 21-23 Uhr als Livestream im Internet unter www.rocklabor.com oder über Antenne: in Oldenburg auf 88,05MHz und in Ulm auf 95,5MHz.

Buchrezension II

Geschrieben am - 11.02.2009 13:34

T.C. Boyle "Wassermusik"

Früher oder später empfehle ich jedem den ich kenne dieses Buch. Ich bin ein großer Fan von Thomas Coraghessan Boyle. Es gibt nicht viele Autoren von denen ich alles gelesen habe, aber er gehört dazu. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich in einem Buchladen stand und etwas zum Lesen suchte. Ein Bekannter von mir, den ich zufällig dort traf, griff ins Bücherregal vor dem wir standen und zog Wassermusik heraus. Gott sein Dank standen wir nicht bei den Sachbüchern, sonst wäre ich vielleicht nie auf diesen Autor gestoßen. Ich habe dieses Buch inzwischen zweimal gelesen. Es ist die Geschichte des britischen Entdeckers Mungo Park, der zwei Expeditionen durchführte, um die Mündung des afrikanischen Flusses Niger zu finden. Wie bei anderen Romanen von Boyle auch, basiert dieser Roman auf gut recherchierten historischen Ereignissen, denn Mungo Park ist keine Erfindung. Er wurde 1771 in Schottland geboren. Bei seiner ersten Reise im Auftrag der African Association geriet er in Gefangenschaft, konnte jedoch mittellos fliehen. Er überlebte nur durch die Hilfe eines Afrikaners. Sein daraufhin veröffentlichter Reisebericht Travels in the Interior of Africa war damals schon ein Bestseller. Bei seiner zweiten Reise an den Niger, die durch die britische Regierung finanziert wurde, kam er 1806 in Nigeria ums Leben.
Die historischen Hintergründe bilden jedoch nur das Tableau. Parallel zu den Abenteuern des Entdeckers wird die Geschichte eines Londoner Trunkenbolds und Trickbetrügers namens Ned Rise erzählt. Der Eine sucht die Mündung eines Flusses, der Andere einen Ausweg aus den ärmlichen Verhältnissen in denen er lebt. Ganz nebenbei entsteht so ein Bild der englischen Gesellschaft dieser Zeit. Erst spät im Buch verbinden sich die beiden Handlungsstränge. T.C. Boyles Roman ist ein Lehrstück über das Scheitern. In seiner ihm eigenen, oft urkomischen Art, schildert er detailgetreu die teilweise abstrusen Umstände und Widrigkeiten der Unternehmungen, bei denen alles schief geht, was schief gehen kann. Boyle ist aber mehr als nur ein guter Erzähler, der seine Leser zu fesseln versteht. Er hat eine ganz eigene bildgewaltige Sprache und trägt im besten Sinn dick auf. Mir jedenfalls gefällt das.

Mein kleiner Jahresrückblick

Geschrieben am - 22.12.2008 18:44

Das Jahr 2008 ist nun fast schon vorbei. Wir spielen noch ein paar Konzerte und werden am 30.12. die Konzertsaison im Lindenpark in Potsdam beschließen. Wie in den vergangenen Jahren auch. Dazwischen gibt es drei freie Tage, um das Weihnachtsfest mit der Familie zu feiern.
Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückblicke, dann muss ich zuerst an Stress und Hektik denken. Ich will hier nicht groß den Bundesvision Song Contest, die Touren und die Festivals breittreten. Dies ist ja an anderer Stelle alles nachzulesen. Für mich war es vor allem ein Jahr des neuen Albums "Kreuzfeuer". Nach meiner Knieoperation im Januar (im Juni 2007 riss mir das Kreuzband im ersten Song bei einem Konzert auf der Burg Veldenstein), begann ich Texte für das neue Album zu schreiben. Eric legte schon im Februar die ersten Songideen vor. Trotz des schnellen Starts brauchte das Album den gesamten Frühling, Sommer und Herbst, um fertig zu reifen. Zwischen den Konzerten im Sommer trafen wir uns zu ganzen Probenwochen, um an den Songs zu feilen. Den letzten Anruf zu Textveränderungswünschen erhielt ich von Eric noch Ende November aus Dänemark. Das Album wurde praktisch an dem Tag fertig, an dem wir jetzt zur Weihnachtstour aufbrachen.
Kann sich jemand an den Sommer erinnern? Ich war zwar zwei Wochen im Berchtesgardener Land wandern und hatte wohl auch einen Sonnenbrand, aber viel mehr Sommer ist mir nicht gegenwärtig. Was war noch los 2008? Es war das Jahr in dem ich den kompletten Harry Potter gelesen habe. Nicht dass ich das für große Literatur halte, aber meine Nichte ist 9 Jahre alt und nun kann ich mitreden. Bestes Buch 2008 war "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak, ein bewegender Roman über Freundschaft und Liebe vor dem Hintergrund schrecklicher Ereignisse des 2. Weltkrieges. Beste Musik kam vom Norweger Thomas Dybdahl, dessen vier Alben abwechselnd in meinem CD Player kreisen. Die besten Lacher besorgte René Marik, der inzwischen Mainstream aber trotzdem lustig und immer wieder auch poetisch ist. Der größte Reinfall ist das TV Programm, in dem sich nur noch Chartsendungen und Kochshows abwechseln. Ich gehe schon nicht mehr ins Kino, damit ich mir die DVD's später anschauen kann. Wobei auch da so viel Schlechtes dabei ist, dass ich froh bin, keine zwei Kinokarten investiert zu haben. Kann man bei dem Millionenaufwand in Hollywood nicht wenigstens bessere Drehbücher schreiben? Toll dagegen war, dass unser Hund Bica, ein Labrador, nun schon 11 Jahre alt werden durfte. Das Allerbeste an 2008 war meine Frau Jeanette, die mich mit ihrem großen Herzen und ihrem Lachen immer wieder verzaubert. Schon deshalb war es gutes Jahr.

Buchrezension

Geschrieben am - 14.12.2008 19:19

Paul Auster "Die Musik des Zufalls"

Vor einiger Zeit schenkte mir meine Frau das Buch "Im Land der letzten Dinge" von Paul Auster. Dies war meine erste Berührung mit dem amerikanischen Autor. Ich fand seinen fiktionalen Weltuntergangsroman so verstörend und zutiefst deprimierend, dass ich mir schwor, nie wieder ein Buch von Paul Auster anzufassen. Beim stöbern in meinen Unterlagen entdeckte ich später einige Buchempfehlungen eines Freundes, die ich mir noch vor dieser Lektüre notiert hatte. Darunter fand sich auch "Die Musik des Zufalls". Also beschloss ich Paul Auster eine zweite Chance zu geben, denn dass er ein schlechter Autor ist, konnte ich nicht behaupten - nur ein sehr deprimierender eben.
"Die Musik des Zufalls" ist die Geschichte des Feuerwehrmannes Nashe, der durch eine Erbschaft zu einem kleinen Vermögen kommt. Nashe nimmt dies zum Anlass, einen Neuanfang zu wagen. Er trennt sich von all seinem Hab und Gut und findet den Mut "sich eine Kugel in den Kopf zu jagen, nur dass dies in diesem Fall nicht den Tod bedeutet, sondern eine Explosion, die die Geburt neuer Welten einleitet." Toller Satz. Er kauft einen Saab und beginnt durch das Land zu reisen. Bis hier hin eine tolle Geschichte, die mich überhaupt nicht deprimiert. Aber das Verderben lauert schon im Hintergrund. Die Erbschaft geht zur Neige und durch Zufall trifft er auf den Spieler Jack Pozzi. Nashe springt kopfüber in den dunklen Fluss Hoffnung und setzt mit Jack buchstäblich alles auf eine Karte. Die Ereignisse die dann folgen, will ich hier nicht vorwegnehmen. Der Roman hat eine düstere und verzehrende Aura, er hat kein Happyend. Auster legt Fährten aus, die alle ins Nichts führen. Er pflanzt Fragen in die Köpfe seiner Leser, die unbeantwortet bleiben. Die Geschichte, die so nachvollziehbar beginnt, wird im Verlauf des Romans immer surrealer. Das Modell einer Stadt taucht auf, eine Mauer wird gebaut. Paul Austers Symbolik lässt viel Raum für eigene Interpretationen, die je nach Erfahrungshintergrund bei jedem anders ausfallen mögen. All das erinnert mich ein wenig an Kafka, dessen Romane einen auf jeder Seite spüren lassen, dass nichts gut wird. Flucht - unmöglich.
"Die Musik des Zufalls" ist, wenn ich das nach zwei Romanen sagen kann, ein typischer Paul Auster. Es ist verstörend und zutiefst deprimierend aber auch geheimnisvoll und außergewöhnlich. Mit anderen Worten: ein tolles Buch und sicher nicht mein letzter Auster.

Begüßung

Geschrieben am - 04.12.2008 16:17

Geneigter Besucher,

lange hat es gedauert, aber nun ist die Webseite frisch renoviert und ich freue mich über diese Version, die pünktlich zur Weihnachtszeit an den Start geht. Ich möchte diese Plattform nutzen, um hier ein paar mehr Inhalte zu verbreiten. Ich werde so oft wie ich kann neue Beiträge und News veröffentlichen und demnächst auch einige Überraschungen auf dieser Seite bereithalten. Ich habe mir einiges vorgenommen. Ich hoffe Ihr zeigt weiterhin Interesse und schaut ab und zu vorbei.

Bodenski

Lorem ipsum dolor

Geschrieben am - 30.11.2008 23:08

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